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E r e i g n i s s e 

 

Neues Hinweisschild angebracht

Stöckse, Dezember 2011.
Rechtzeitig zu Weihnachten gab es auch ein Geschenk für die Dämpfanlage: Ein Hinweisschild an der Hauptstraße durch den Ort, die Nienburger Straße, weist für Interessierte den Weg zum Kulturdenkmal. Nach der Freilichtbühne und der Wendener Bockwindmühle wird damit auch auf diese kulturelle Sehenswürdigkeit in vergleichbarer Weise aufmerksam gemacht.


"Schatz" an der Dämpfanlage zu finden

Stöckse, 11. September 2011. Pünktlich zum zweiten Tag des offenen Denkmals, den die Dämpfanlage als Kulturdenkmal erlebt, ist sie um eine Attraktion reicher: Ein "echter Schatz" versteckt sich in ihrer Stahlkonstruktion, denn sie ist nunmehr Herberge für einen Cache.

Ein Cache ist ein kleiner Behälter in einem geheimen Versteck, der beim Geocaching, einer Art elektronischer Schatzsuche, mithilfe eines GPS-Empfängers gefunden werden muss. Der Dämpfanlagen-Cache enthält neben dem obligatorischen Logbuch als Tauschobjekte – wie könnte es anders sein – einige nützliche Gegenstände rund um die Kartoffel.

 Geocacher erhalten mit dem Dämpfanlagen-Cache den ersten
"Schatz" dieser Art im Ortskern von Stöckse. Er ist damit nach einem Versteck am Giebichenstein etwa einen Kilometer entfernt im Wald erst der zweite Cache in der Gemeinde Stöckse. Wer beide Caches hebt, hat zugleich die Stöckser Denkmalstour erfolgreich gemeistert: vom Naturdenkmal Giebichenstein, dem größten Findling Norddeutschlands, zum Kulturdenkmal Kartoffeldämpfanlage, der einzigen ihrer Art in ganz Deutschland.

 

Auf Sommertour durch die Samtgemeinde

Stöckse, 17. August 2011. Langsam kommt der Kommunal-wahlkampf auf Touren. Nach der CDU schaute nun auch der unabhängige Landratskandidat Detlev Kohlmeier in Begleitung der SPD-Kreistagsfraktion in Stöckse vorbei. Er startete seine Sommertour durch die Samtgemeinde Steimbke - natürlich an der Dämpfanlage. Organisiert wurde der Besuch durch die Mittelweser Touristik GmbH, deren Geschäftsführer Martin Fahrland und seine Stellvertreterin Sonja Kuhn es sich ebenfalls nicht nehmen ließen, das Kulturdenkmal persönlich kennenzulernen. Für die SPD-Mitglieder folgten zwei weitere Stationen in Rodewald.

In einer kurzweiligen dreiviertel Stunde erlebten die Gäste landwirtschaftliche Heimat-geschichte hautnah und zum Anfassen. Die zahlreichen Fragen verdeutlichten dabei nicht nur das Interesse, sondern zeigten einmal mehr, wie wichtig es ist, ein solch einmaliges Objekt wie die Dämpfanlage erlebbar zu erhalten.

Landratskandidat Detlef Kohlmeier (5. v.l.) in Begleitung der
SPD-Kreistagsfraktion auf Sommertour an der Dämpfanlage.

 

 

Kreispolitik "made in Stöckse"

Stöckse, 4. August 2011. "Hoher Besuch" gibt sich auch im laufenden Jahr auf der Kartoffeldämpfanlage die Ehre: Nachdem zum letztjährigen "Tag des offenen Denkmals" bereits die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, das Denkmal persönlich in Augenschein genommen hat, machte sich nun die CDU-Kreistagsfraktion unter Leitung ihres Fraktionsvorsitzenden Karsten Heineking auf dem Weg nach Stöckse, um die Bereiche Landwirtschaft und Kultur näher zu beraten. Begleitet wurden die Kreistagsmitglieder von Kommunalwahlkandidaten aus der Samtgemeinde Steimbke sowie Landratskandidat Thomas Schwarz, der sich einmal mehr als versierter Kenner des ländlichen Raums in der Mittelweserregion zeigte. 

Die Führung durch die Anlage verdeutlichte den Teilnehmern, welche Bedeutung die Landwirtschaft im Landkreis schon seit jeher hatte, machte aber zugleich erkennbar, was für harte körperliche Arbeit die Futtermittelproduktion in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts noch mit sich brachte. Der Besuch auf der Dämpfanlage bot damit einen kontrastreichen und anschaulichen Einstieg in die Debatte über aktuelle landwirtschaftliche Themen, die sich nach einem Abstecher zum Giebichenstein und zur Stöckser Freilichtbühne bei Bürgermeister Dieter Vehrenkamp anschloss. Auf besonderes Interesse stießen dabei auch die Ausführungen von Kreisrat Thomas Schwarz zum aktuellen Ausbau der DSL-Versorgung, der im Kreisgebiet bis Ende Oktober abgeschlossen sein soll. Zusammenfassend lässt sich sagen: "Große" Kreispolitik "made in Stöckse". 

CDU-Kommunalpolitiker um Kreistagsfraktionsvorsitzenden Karsten Heineking (vorne, mit blauer Jeans) und Landratskandidat Thomas Schwarz (Mitte, mit Krawatte) zu Besuch an der Dämpfanlage.

 
Museum Nienburg besucht die Dämpfanlage

Stöckse, 6. Juni 2011. Museum unterwegs - für die Mitarbeiter des Museums Nienburg war es sicher eine schöne Abwechselung, einmal nicht Rede und Antwort stehen zu müssen, sondern selbst die Fragen zu stellen. Für ihren Ausflug hatten sie sich dieses Jahr das Kulturdenkmal Dämpfanlage ausgesucht. Die zehn Kolleginnen und Kollegen unter Führung des Museumsleiters Dr. Eilert Ommen zeigten sich sichtlich angetan und bedankten sich ausweislich des Gästebucheintrags "herzlich für die informativen Führung in diesem einzigartigen Denkmal in unserer Mittelweserregion.

 
 

Dämpfanlage erhält Preis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

Stöckse, 1. Dezember 2010. Sie ist nicht nur einmalig in Deutschland, jetzt ist sie auch ausgezeichnet: Die Niedersächsische Sparkassenstifung (NSKS) hat die Dämpfanlage in Stöckse mit dem Preis für Denkmalpflege 2010 versehen. 

Im Rahmen einer Feierstunde am 1. Dezember in Anwesen- heit von knapp 20 geladenen Gästen haben der Vorstands- vorsitzende der Sparkasse Nienburg, Wolfgang Knust, Wolfgang Neß vom Nieder-sächsischen Landesamt für Denkmalpflege sowie der stell-vertretende Geschäftsführer der NSKS, Michael Heinrich Schormann (auf dem Foto v.r.n.l.), das besondere Engagement der Eigentümer- familie zur Restaurierung der Anlage gewürdigt. Dies sei "ein hervorragendes Beispiel für bürgerschaftliches Engage- ment bei der Rettung von Denkmalen", so Knust anlässlich der Preisverleihung. Schormann bezeichnete die geleistete Arbeit als "wichtigen Baustein zum Erhalt der niedersächsischen Denkmallandschaft". Denkmäler seien jederzeit und im Vorbeifahren zu erleben, Museen dagegen nur zu festgelegten Öffnungszeiten. Sie machten es daher möglich, auf der Fahrt quer durch Niedersachsen jederzeit die kulturelle Vielfalt des Landes zu erleben.

Die NSKS verleiht den Preis für Denkmalpflege alle zwei Jahre, in diesem Jahr bereits zum 13. Mal. Der Preis soll exemplarisch deutlich machen, wie durch die Restaurierung von Denkmalen ein Stück Heimat- und Landesgeschichte mit neuem Leben erfüllt, ein Zeugnis der Vergangenheit bewahrt und als kulturelles Erbe der Nachwelt erhalten werden kann. Er ist nach Angaben der NSKS die wichtigste Auszeichnung für private Denkmaleigentümer in Deutschland.

Bürgermeister Dieter Vehrenkamp würdigte ebenfalls den besonderen Einsatz zum Erhalt der Dämpfanlage, der ohne finanzielle Unterstützung der Gemeinde gelungen sei. Er zeigte sich erfreut darüber, eine solche bundesweit einmalige Anlage in Stöckse zu haben.

Die anwesenden Gäste der Sparkassenstiftung wie der örtlichen Sparkasse, des Landesamtes für Denkmalpflege sowie aus der Lokalpolitik und der Presse ließen es sich nicht nehmen, im Anschluss an die Urkundenübergabe die Anlage noch persönlich in Augenschein zu nehmen - trotz klirrender Kälte von fast -10 °C und kaltem Ostwind. Ein einmaliges Objekt wie die Dämpfanlage ist eben bei jedem Wetter eine besondere Beachtung wert...

 

Dr. Holger Spreen (Mitte) erklärt den Gästen der Feierstunde die Funktionsweise der Dämpfanlage (v.r.n.l.): Michael Heinrich Schormann (stv. Geschäftsführer der Stiftung), Wolfgang Knust (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nienburg) und Wolfgang Neß (Referent für technische Denkmale und Industriedenkmale des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege).

(Die offizielle Pressemitteilung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung zur Feierstunde finden Sie hier.)

 

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010 voller Erfolg

Stöckse, 12. Septermber 2010. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen viele öffentliche und private Denkmäler in ganz Deutschland ihre Tore für interessierte Besucher. Nach der umfassenden Restaurierung im Herbst 2009 war zum Tag des offenen Denkmals am 12.09.2010 erstmals auch die Kartoffeldämpfanlage Stöckse Teil des Programms.

Zeigte sich erfreut über den Erhalt der Dämpfanlage in Stöckse: die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, zusammen mit (v.l.n.r.) dem örtlichen Kreistagsabgeordneten und Steimbker Bürgermeister Friedrich Andermann, dem Leiter der GLL Sulingen Helmut Weiß, dem Vorsitzenden des Vereins Dr. Holger Spreen, Landrat Heinrich Eggers und Stöckses Bürgermeister Dieter Vehrenkamp.


Der Tag des offenen Denkmals 2010 war an der Dämpfanlage ein voller Erfolg! Über 500 Interessierte aus nah und fern ließen es sich nicht nehmen, einen persönlichen Eindruck von der Anlage zu bekommen.


Zu Ihnen zählte als besonderer Ehrengast am Nachmittag die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka. Als eine von drei Stationen am Tag des offenen Denkmals 2010 hatte sie Stöckse ausgewählt. Zusammen mit der Leiterin ihres Ministerbüros, Frau Dr. Sonja Gerlach, und der für Kultur und Denkmalpflege zuständigen Abteilungsleiterin ihres Hauses, Frau Dr. Annette Schwandner (auf dem Foto v.l.n.r.), besuchte sie um kurz nach 17 Uhr für rund eineinhalb Stunden die Kartoffeldämpfanlage. Fachwerkhäuser und Mühlen hatte sie schon viele gesehen, eine Kartoffeldämpfanlage war ihr bisher nicht bekannt. Lediglich aus der Fachpresse hatte die Ministerin schon von der Anlage gehört. Da die letzte bundesweit verbliebene Anlage in Niedersachsen steht, hatte sie kurz entschlossen ihren Besuch angemeldet. 

   

Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka im Gespräch mit Stöckser Bürgern...

 

... sowie mit Landrat Heinrich Eggers und Bürgermeister Dieter Vehrenkamp.

Vor der Führung durch die Anlage begrüßte die Ministerin zunächst die zahlreichen Gäste, die zum Teil speziell auf den hohen Gast aus Hannover gewartet hatten. Ihre lockere und freundliche Art mit ungezwungenen Gesprächen an den Tischen  wird in Stöckse in guter Erinnerung bleiben.
Danach ließ es sich die Ministerin nicht nehmen, unter Begleitung der lokalen Presse die Kartoffel-dämpfanlage im Detail zu begut-achten. Gemeinsam mit Landrat Eggers und weiteren Gästen nahm sie zunächst den Kesselstand und anschließend das restaurierte Kesselhaus in Augenschein und ließ sich dabei alles ganz genau erklären. Der Vorsitzende des Vereins Kulturdenkmal Dämpfanlage e.V., Dr. Holger Spreen, erläuterte anhand der Bauzeichnung von 1962 die Funktionsweise der Anlage sowie die im vergangenen
Jahr vorgenommenen
Restaurierungsarbeiten.
Die Dämpfanlage war dazu im Herbst 2009 komplett eingerüstet und mit einer weißen Plane verkleidet, um die notwendigen Sandstrahlarbeiten zum Entrosten der Stahlkonstruktion vornehmen zu können. Die Arbeiten am Kesselstand hatten Fachfirmen durchgeführt, während alle anfallenden Arbeiten im Kessel-haus sowie die Erstellung der Dokumentation und der Schau-tafeln von der Eigentümerfamilie selbst vorgenommen wurden.

"Schön, dass so etwas erhalten bleibt und nicht einfach vergeht. Das ist eine große Leistung", kommentierte Prof. Dr. Johanna Wanka sichtlich erfreut die umfassenden Arbeiten an der Kartoffeldämpfanlage. Ein entsprechender Eintrag im Gästebuch durfte da nicht fehlen.

Ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie rundete das Programm zum Tag des offenen Denkmals 2010 in Stöckse
ab.



 

 

   

Die Erntekrone und...

 

...der schönste Erntewagen des Stöckser Erntefestes 
waren ebenfalls zu sehen.

 

 

   

Die Fahrrad-Parkordnung an diesem Tag:
kreuz und quer.

 

Traktoren-Freunde aus Neustadt sowie Erichshagen-Wölpe zeigten liebevoll restaurierte Fahrzeuge aus einer Zeit, in der die Dämpfanlage noch in Betrieb war.

 

 

   

Die Autokennzeichen beweisen es: Die Gäste kamen von nah und fern.

 

Der Kesselstand war meist dicht bevölkert.

 

Rund um die Dämpfanlage war viel los an diesem Tag.

 

 

   

Auch die Kinder wollten natürlich "mit rauf"...

 

... und dabei alles ganz genau erkunden.

 

 

   

Für einige Kinder war der Kartoffeldruck dann...

 

... doch interessanter als die Kartoffeldämpfanlage.

 

 

   

Goldschmiedemeisterin Anne Grotenhöfer half beim Ketten aufziehen und präsentierte zudem Schmuck aus eigener Kreation. Für Sportbegeisterte hielt Firma Lüke Berg Toys Fahrzeuge zum Ausprobieren bereit.

 

Nebenan zeigte Tischler Michael Wenner filigrane Holzarbeiten für die Weihnachtszeit und nicht alltägliche Stücke für Haus und Garten. Der Vorsitzende des Kreisimkervereins Nienburg, Wilhelm Liever, gab interessante Einblicke in die Bienenzucht.

   

Jung und Alt hatten viel zu sehen...

 

... und ihren Spaß.

 

Der schönste Platz war für viele an der Kaffetafel. 22 große Torten waren schnell verkauft, so dass noch Kuchen nachgeholt werden musste. Fast ausverkauft war auch der Bratwurststand, ein Renner dort waren die "Dämpfkartoffeln mit Kräuterquark". Mit Pastellkreide gemalte Bilder unterschiedlichster Motive von Uwe Kellermann aus Varrel umrahmten die Kaffeetafel in der Scheune.

 

 

 

 
 

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Dämpfanlage Stöckse | info@daempfanlage.de